Styropor
Der Stoff aus dem die Schäume sind.


Große 3D Kugeln und Eier von HZI bestehen aus Styropor®. Wir verwenden ausschließlich hochwertigen, feinperligen Hartschaum mit einem Raumgewicht von 20 - 25 kg/m³. Das strahlend weiße Premiummaterial ist frei von Recyclingstoffen. Gemäß Brandschutzklasse B1 gilt es als schwer entflammbar (nach Brandschutznorm DIN 4102-1).

Wir fertigen die Styroporkugeln aus massiven Halbschalen, die wir auf Wunsch miteinander verkleben und verschleifen. So entsteht eine glatte, perfekt lackier- oder beschichtbare Oberfläche.

Viele Namen, ein Material

Styropor ist ein Markenname der BASF. Das Kunstwort setzt sich zusammen aus den Begriffen "Styrol" und "porös". Andere Namen sind Styrofoam oder airpop. Seinen volkstümlichen Spitznamen "Quietschpappe" verdankt das Material dem Geräusch, das beim Aneinanderreiben von Polystyrol-Teilen entsteht. Die korrekte Bezeichnung des Werkstoffs lautet Expandiertes Polystyrol, kurz EPS. Die Hersteller liefern das Material in Platten oder großen Blöcken. HZI verwendet für die Produktion großer Styroporkugeln und Styroporeiern Styroporblöcke.

Wie entsteht Polystyrol (EPS)?

EPS ist ein Polymer-Kunststoff. Chemisch gesehen handelt es sich dabei um einen transparenten, in geschäumter Form weißen, amorphen oder teilkristallinen Thermoplast. Während sich die Kohlenstoff- und Wasserstoffatome zu langen Molekülketten verbinden (Polymerisation) kommt es zum Gaseinschluss. Der Hersteller erhitzt die Kügelchen unter Wasserdampf auf über 100 °C. Das Gas dehnt sich dabei aus und bläht das Polystyrol auf. Bei diesem Aufschäumen verschmelzen die Ränder der Blasen. Die Form, in der sich das EPS ausdehnt, gibt dem Körper die Gestalt.

Umweltverträglich

Medien berichteten eine Zeit lang über bedenkliche Zusatzstoffe in EPS. Diese Berichte bezogen sich nur auf Dämmplatten für Dächer und Wände bzw. auf EPS mit Brandschutzfunktion. Zeitweilig nahmen einige Müllverbrennungsanlagen diese alten Baustoffe nicht mehr entgegen. Im Fokus stand das darin enthaltene Flammschutzmittel HBCD (Hexabromcyclododecan). Das mit Brom hergestellte HBCD könne sich auf die Gesundheit von Mensch und Tier auswirken, hieß es. Tatsächlich baut sich die Chemikalie in der Umwelt nur langsam ab. Laut Umweltbundesamt (UBA) besteht nach heutigem Wissen aber keine Gefahr für die Bewohner von Häusern mit HBCD-haltigen Dämmplatten.

Da Styroporkugeln kein HBCD enthalten, ging davon auch nie eine Gefahr aus. Das Web vergisst die kritischen Artikel trotzdem nicht. Sie sind aber veraltet. Seit 2014 enthält auch das EPS in Dämmplatten nur noch ungefährliche Flammschutzmittel und lässt sich umweltverträglich entsorgen.

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